Juden in Marktbreit. Gab es die? Wo wohnten sie?

News

Die Antworten auf diese Fragen gibt eine vom Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. organisierte Führung „Auf den Spuren jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Marktbreit“.

Dabei lernen die Besucher nicht nur die durch Stolpersteine markierten Anwesen kennen, sondern erfahren auch Details über das Schicksal ihre Bewohner, wie etwa das von Susi Lauber. Das Mädchen erlebte die Pogromnacht 1938 in Marktbreit, wurde von den Eltern zu Bekannten vermeintlich in Sicherheit nach Brüssel geschickt, nach der deutschen Besetzung der Stadt als Minderjährige nach Marktbreit zurück gebracht, 1942 deportiert und ermordet.
Auch Nicht-Mitglieder des Vereins sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Termin: Samstag, 12. März
Treffpunkt: Schlossplatz Marktbreit
Beginn: 15.00 Uhr